Kommentare der Preisträger 2006


von links: Autoren Andreas und Karen Seyfarth, Verlagschef Bernd Brunnfofer (Hans im Glück-Verlag); Foto: Spiel des Jahres

Bernd Brunnhofer, Verlagschef Hans im Glück:  „Es war nervenaufreibend bis zum Schluss, gerade weil wir haushoher Favorit waren. Ich  rechnete zwar mit dem Preis. Als aber der Favoriten-Sturz beim Kinderspiel kam, reagierte nur noch der Bauch. Die Ratio war völlig ausgeschaltet. Auch beim fünften Mal hat die Freude über den Gewinn nicht nachgelassen; auch Steven Spielberg freut sich ja über seinen 5. Oscar noch genauso wie über den ersten. Zur Freude kommt natürlich auch der Stolz: man macht etwas und es findet Anerkennung. Das ist einfach schön!“

Andreas Seyfarth,  Autor „Thurn und Taxis“: „Es ist für mich und meine Frau eine Riesenanerkennung! Wir sind überglücklich. Ich durfte das Gefühl ja schon einmal erleben, als ich vor 12 Jahren mit „Manhattan“ das „Spiel des Jahres“ gewann. Ohne Karen wäre aber kein einziges meiner früheren Spiele so gekommen wie sie sind. Auch in Zukunft wird der Name meiner Frau wohl öfters auf den Spieleschachteln stehen. Es werden noch Spiele kommen, deren Grundidee und Mechanik von Karen stammen.“

Karen Seyfarth, Autorin „Thurn und Taxis“: „Es ist eine schöne Anerkennung, die ich wahrscheinlich erst zu Hause richtig wahrhaben werde. Die Grundidee kam von meinem Mann. Wir haben ein Jahr intensiv an „Thurn und Taxis“ entwickelt. Der letzte Schliff kam vom Verlag. Wir sind auch sehr froh, dass wir mit Michael Menzel auch einen tollen Grafiker hatten, der wirklich Lust am Spielen hatte.“
Originalton Andreas und Karen Seyfarth


von links: Autor Guido Hoffmann, Haba-Geschäftsführer Michael Hopf; Foto: Spiel des Jahres

Michael Hopf, Geschäftsführer Verlag Haba: „Es ist einfach super! Und ich bin total überrascht. Wir haben wirklich nicht damit gerechnet und uns nicht darauf vorbereitet. Seit 6 Jahren hatten wir kein Kinderspiel des Jahres mehr, deshalb ist es nach 6 Jahren enorm wichtig für uns, den Preis erhalten zu haben, da wir ja ein eigentlicher Kinderspiel-Verlag sind. Wir wissen allerdings nicht genau, was jetzt auf uns zukommt. Das Kinderspiel des Jahres hat ja in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung in Bezug auf die Auflage und die Verbreitung genommen. Wir sind in erster Linie ein Fachhandels-Lieferant. Für uns ist es wichtig, dass auch jene, die das ganze Jahr über Spiele verkaufen, auch mit dem „Kinderspiel des Jahres“ Geld verdienen.“

Guido Hoffmann, Autor „Der schwarze Pirat“: „Ich hab das noch gar nicht richtig realisiert und muss mich dann erst mal wieder finden. Ich habe zu 100 Prozent damit gerechnet, dass „Nacht der Magier“ Kinderspiel des Jahres würde und war ganz verblüfft. Ich weiß jetzt gar nicht, ob meine Frau und mein Sohn es schon wissen und werde nur noch von Journalisten umlagert. „Der schwarze Pirat“ ist mein 7. Spiel. Bei der Spielentwicklung arbeite ich sehr aus dem Bauch heraus. Ich hab damals sehr schnell erkannt, dass man das Potenzial von „Akaba“ mit dem Blasebalg noch ausbauen kann. Und dieses Spiel spielen Erwachsene auch sehr gern.“