Thurn und Taxis

Ein gewisser Francesco Tasso begründete Ende des 15. Jahrhunderts ein leistungsfähiges, zuverlässiges Postwesen, wurde für seine Verdienste geadelt und nannte sich fortan "Franz von Taxis".
"Thurn und Taxis" versetzt die Spieler in diese Pionierzeit: nicht nur durch das Spielgeschehen, sondern auch mit dem wundervoll illustrierten Spielplan Süddeutschlands und Umgebung, sowie einem Beiblatt, das die geschichtlichen Hintergründe und die auf dem Plan befindlichen Gebäude erläutert.
Für eine Postkutschenverbindung braucht man lückenlos alle Karten mit den Städten an der Strecke. Sechs Kärtchen liegen zur Selbstbedienung aus. Da wissen die Mitspieler gleich, was man sucht und sammelt, schnappen wichtige Städte weg und behalten sie auf der Hand. Mit List, Geduld und der Hilfe von Postillion, Postmeister, Amtmann oder einem tüchtigen Wagner ist endlich eine Strecke komplett und wird mit kleinen Häuschen besetzt.
Die Jury hat diese wohlproportionierte Mischung aus Glück, eigener Entscheidung und Einfluss auf die Züge der Mitspieler zum "Spiel des Jahres" gewählt. Es spielt sich zu zweit, dritt oder viert gleich gut. Originalität, Spielwitz, tadellose Ausstattung, gefällige Aufmachung und eine leicht verständliche Spielregel sorgen dafür, dass dieses Familienspiel das Zeug zum Dauerbrenner hat.

2006

Autor

Karen und Andreas Seyfarth

Verlag

Hans im Glück

Spieleranzahl

2
 bis 
4

Altersempfehlung

ab 
10
 Jahren

Einstieg

mittel

Dauer

ca. 
60
 Minuten

Preis

ca. 
30
 Euro

Ergänzende Informationen

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Vertrieb: Schmidt