Niagara

Kleine Boote schieben sich vom sicheren Strand in die Fluten des Niagara, um in den tiefer gelegenen Buchten verschiedenfarbige Edelsteine aufzunehmen. Doch Vorsicht ist geboten. Zum einen kann der Fluss plötzlich reißend werden und die Boote in die Strudel des Wasserfalles ziehen. Zum anderen können die Mitspieler Steine aus den Boten rauben. Auch der Rückweg ist beschwerlich, denn er geht gegen den Strom. Nur wer seine eigenen Zugkärtchen taktisch klug einsetzt, wird die wertvollen Steine in gewinnbringender Anzahl an das sichere Ufer bringen. 

Origineller Mechanismus
NIAGARA besticht durch seinen originellen Mechanismus, der ein fließendes Gewässer mit Hilfe von Plexiglas-Scheiben mitten auf dem Spieltisch simuliert, und durch sein liebevoll gestaltetes und aufwändiges Material. Die Jagd der Boote und die stete Angst vor dem Absturz am Wasserfall halten die Spieler in Spannung und vermitteln ein intensives Spielerlebnis in einer abenteuerlichen Welt. 

Planung und Bluff
Man muss stets aufmerksam beobachten, was die Mitspieler tun, um sie im richtigen Moment mit unerwarteten Zügen auszutricksen. Da alle Spieler die gleiche Ausgangslage und die gleichen Kärtchen haben, spielt das Glück kaum eine Rolle, taktisches Planen und Bluff um so mehr. 

NIAGARA lässt sich in Familien mit Kindern und in reiner Erwachsenenrunde gleichermaßen gut spielen. Es ist damit ein idealer Botschafter für die Idee des Brettspiels im Sinne der Jury, denn es fördert das Spiel in Familie und Gesellschaft.

2005

Autor

Thomas Liesching

Verlag

Zoch Spiele

Spieleranzahl

3
 bis 
5

Altersempfehlung

ab 
8
 Jahren

Dauer

ca. 
45
 Minuten