Maskenball der Käfer

„Küssen sie sich - oder küssen sie sich nicht?“ Das ist die spannende Frage, wenn sich die sechs kleinen Käfer zum Maskenball schmücken. Aus den einfarbigen Marienkäfern sollen jetzt bunte werden, deshalb wollen sie die Punkte auf ihrem Rücken tauschen. Wenn alle Marienkäfer fertig „angezogen“ sind, machen sie sich auf den Weg zur Party. Aber auch die Ameisen haben von der Feier gehört und wollen vom Büffet naschen - können die Kinder mit ihren Käfern den Wettlauf gewinnen? 

Der Drehpfeil in der Spielfeldmitte zeigt an, ob sich eine Ameise auf den Weg machen oder der Käfer sich einen Tausch-Partner suchen darf. Zeigt der Pfeil auf den Käfer, dann steigt die Spannung. Denn der Käfer-Mund ist ein Magnet. Stehen sich zwei Käfer gegenüber, zeigt sich schnell, ob beide sich mögen (also anziehen) oder abstoßen. Mögen sie sich, wird getauscht, was mit den kleinen Holzstäbchen eine echte Fingerübung ist. Und vielleicht findet der Käfer ja gleich noch mehr wohlgesinnte Tausch-Partner... 

MASKENBALL DER KÄFER ist ein kooperatives Spiel: Die Kinder spielen gemeinsam gegen die Ameisen und mit etwas Glück sind sie schneller als diese. Ältere Kinder werden zudem taktischer herangehen und sich merken, welche Käfer sich eben mochten oder nicht. Das Spiel mit dem Magnetismus macht nicht nur Spaß, es sieht auch einfach gut aus. Die roten Marienkäferchen, aber auch die hungrigen Ameisen, allesamt aus Holz, kommen ausgesprochen sympathisch daher. Richtig gelungen aber ist die „Sympathieprüfung“. Mögen sich die Käfer nämlich nicht, dann dreht sich der Umworbene ganz schnell weg. 

MASKENBALL DER KÄFER ist das zweite Magnetspiel und das dritte veröffentlichte Spiel von Peter-Paul Joopen. Der Informatiker, der mit seiner Frau und den Kindern in der Nähe von Köln lebt, hatte schon mit dem bei Haba erschienenen KAYANAK Erfolg. Als Informatiker ist er es gewohnt, Programme im Kopf durchzuspielen - nur der Spaß lässt sich so nicht testen. Den erproben dann die eigenen Kinder und die Kindergärten der Umgebung. Joopen, der seine ganze Biographie in Spieltiteln erzählen kann (www.schoene-spiele.de), hat weitere unveröffentlichte Spiele, Gedichte und Geschichten für Kinder auf Lager. 

Die Firma Selecta Spielzeug hat sich in 34 Jahren zu einem der führenden Hersteller von Kleinkindspielsachen entwickelt. Sie war aus der Firma „Selectas“ hervorgegangen, die auf Vorschul- und Kindergartenspielzeug ausgerichtet war. Heute umfasst die Produktpalette neben Kleinkindspielzeug und Spielen, ansprechende Dekorationen für das Kinderzimmer sowie ein großes Puppenhausprogramm. Ursprünglich wurden sämtliche Spielideen in Holz umgesetzt, inzwischen werden diese durch Karton und Stoff noch vielfältiger. Die Verwendung natürlicher Materialien ist dennoch Ehrensache für die Firma aus dem bayrischen Edling.

2002

Autor

Peter-Paul Joopen

Verlag

Selecta

Spieleranzahl

2
 bis 
6

Altersempfehlung

ab 
4
 Jahren

Dauer

ca. 
20
 Minuten