Karuba

 

Edelsteine, Gold und Tempel locken Abenteurer nach Karuba. Um an die Schätze zu gelangen, bahnen die Spieler ihren jeweils vier Entdeckern Pfade vom Strand durch den Dschungel. Dazu legen sie Wegeplättchen auf freie Felder des eigenen Inselplans – und zwar gleichzeitig mit Runde für Runde identischen Plättchen. Doch ein ausgebautes Netz aus Pfaden allein genügt nicht. Der taktisch denkende Urwaldplaner braucht auch eine Laufstrategie. Wer ein Plättchen abwirft, darf eine Figur voranziehen. Je mehr Pfade auf dem Plättchen sind, desto mehr Schritte sind erlaubt. Und je früher ein Tempel erreicht wird, desto wertvoller sind die dort noch verbliebenen Schätze. Doch lohnt das Vorpreschen, wenn dafür andere Abenteurer im Dschungel ausgebremst werden oder unterwegs Goldnuggets liegen bleiben?

Unser Kurzvideo zum Spiel

Begründung der Jury:

Karuba erweitert das Prinzip des simultanen Plättchenlegens um eine weitere Dimension: um die Zeit. Pfad ausbauen oder fix den Abenteurer Richtung Tempel bewegen? Das klassische Legespiel ist hier zugleich auch ein spannender Wettlauf. Dank der klugen Doppelfunktion der Plättchen hebt es sich von vergleichbaren Genre-Vertretern ab. Dass es am Ende nicht nur auf Tempo ankommt, sondern auch clevere Sammler siegen können, macht Karuba zu einem idealtypischen Familienspiel.

2016

Autor

Rüdiger Dorn

Verlag

Haba

Spieleranzahl

2
 bis 
4

Altersempfehlung

ab 
8
 Jahren

Einstieg

mittel

Dauer

ca. 
40
 Minuten

Preis

ca. 
30
 Euro