Der schwarze Pirat

Ein alter Seefahrertraum - und natürlich auch ein Kindertraum: Übers Meer segeln, in der Bucht einer unbekannten exotischen Insel landen und dort Schätze finden. Die tolle Ausstattung des Piratenspiels durch einen Spielerfinder mit Kunststudium und die Ausstattung mit außergewöhnlichen Spielegerätschaften vermag sogar bei mitspielenden "erwachsenen Seeleuten" den animierenden Rahmen für solche Illusionen zu schaffen. Die Umsetzung der Spielidee mit der Mischung aus Geschicklichkeit, Taktik und einer hilfreichen Portion Würfelglück ist wohl ausgewogen und sehr kindgerecht. 
Mit einem Blasebalg wird auf originelle Weise der Wind erzeugt, der die Segelschiffe über das Meer des Spielplans treibt. Die "Windmacher" müssen geschickt Windstärke und Windrichtung berücksichtigen, damit ein Schiff die richtige Route findet und nicht kentert. Das Segeln ist nicht einfach, schafft aber ein ganz besonderes Spielvergnügen. Und nicht nur ein einziges Schiff ist auf dem Weg zur Insel mit dem reichsten Goldschatz!
Die Würfel legen fest, welche Inseln große Schätze bergen und wie lange der Wind das Schiff in Richtung Ziel treiben kann. Die eigenen Schätze hält man geheim, denn jeder Spieler kann sich in die Rolle des Schwarzen Piraten würfeln, der Schiffe entern und um ihre Schätze erleichtern will. Dieser Rollenwechsel macht Kindern besonders großen Spaß.

2006

Autor

Guido Hoffmann

Verlag

Haba

Spieleranzahl

2
 bis 
4

Altersempfehlung

ab 
5
 Jahren

Einstieg

mittel

Dauer

ca. 
20
 Minuten